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Nordrhein-Westfalen: Land im Wandel

Düsseldorf (dpa) - Neben den Türmen des Kölner Doms ist im Kulturhauptstadtjahr 2010 das Fördergerüst der Essener Zeche Zollverein zum Symbol für Nordrhein-Westfalen geworden.

Es steht für den anhaltenden Wandel des mit rund 18 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Bundeslandes weg von Kohle und Stahl hin zu Dienstleistung und Kultur. Die Industrie ist aber nach wie vor das Herzstück des Wirtschaftsstandorts NRW. Die Rhein-Ruhr-Region ist das größte industrielle Ballungsgebiet Europas. Die größten deutschen Energieversorger haben hier ihren Sitz. Duisburg glänzt mit Europas größtem Binnenhafen. Von dort aus steuert auch die Deutsche Bahn ihren gesamten Güterverkehr.

Im Bundesländer-Vergleich wird deutlich, dass NRW weiterhin wirtschaftliche Probleme hat. Die Arbeitslosenquote liegt mit aktuell 9,0 Prozent deutlich über der in Süddeutschland. Beim Wachstum hatte das Land vor der Wirtschaftskrise zu Bayern und Baden-Württemberg aufgeschlossen. 2009 gab es allerdings einen Rückschlag. Mit minus 5,8 Prozent fiel der Einbruch stärker aus als im Bundesdurchschnitt.

Wie früher die SPD verweist jetzt auch die CDU/FDP- Landesregierung in ihrer Erfolgsbilanz darauf, dass zwischen Aachen und Bielefeld die dichteste Hochschullandschaft Europas entstanden ist. Einen großen Aufschwung hat in den vergangenen Jahren die Medienbranche genommen. Köln bezeichnet sich gerne als Fernsehhauptstadt Deutschlands. Neben dem öffentlich-rechtlichen WDR haben Deutschlands größter Privatsender RTL und weitere Privatsender ihren Sitz in der Domstadt.

Wahlen / Landtag / Nordrhein-Westfalen
09.05.2010 · 11:41 Uhr
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