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Nordkorea provoziert Weltgemeinschaft

Pjöngjang (dts) - Nordkorea hat in den letzten Tagen vermehrt die Weltgemeinschaft mit Waffentests provoziert. Der kommunistisch regierte Staat hatte am Montag um 9:54 Ortszeit unterirdische Atomwaffentests durchgeführt. Die auf 20 Kilotonnen geschätzte Sprengkraft der Atomsprengsätze ist mit der Stärke der Atombomben vergleichbar, die die USA Ende des Zweiten Weltkrieges in Hiroshima und Nagasaki eingesetzt hatten. Am Dienstag feuerte Nordkorea zwei Kurzstreckenraketen zu Testzwecken ab. Die von der Ostküste abgeschossenen Raketen sollen eine Reichweite von 130 Kilometern gehabt haben. Nordkorea ignorierte mit den weiteren Tests die Reaktion des UN-Sicherheitsrates, der die Atomwaffentests am Montag einstimmig verurteilt hatte. Über mögliche erweiterte Sanktionen der vermehrten Provokation will der Sicherheitsrat nun beraten. US-Präsident Obama bezeichnete die nuklearen Tests als "Verstoß gegen internationale Abkommen". Nordkoreas Staatschef Kim Jong Il hingegen warf den USA Aggressivität vor. Der von den Waffentests am stärksten betroffene Nachbarstaat Südkorea kündigte als Konsequenz an, nordkoreanische Schiffe, die Massenvernichtungswaffen transportieren, unter Kontrolle zu bringen. Nordkorea drohte, dies als Kriegshandlung zu bewerten. Bis Mittwoch seien laut Regierungskreisen in Seoul weitere Tests zu erwarten.
Nordkorea / Atomwaffen
27.05.2009 · 00:33 Uhr
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