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Nord- und Südkorea liefern sich Schusswechsel an Seegrenze

Pjöngjang/Seoul (dts) - Nord- und südkoreanische Truppen haben sich heute an der innerstaatlichen Seegrenze einen Schusswechsel geliefert. Dabei soll Pjöngjangs Artillerie von der Küste aus auf die südkoreanische Insel Baengnyeong gefeuert haben, teilte Seouls Verteidigungsministerium mit. Südkoreas dort stationierte Truppen hätten umgehend mit Kanonenfeuer geantwortet. Bei den Angriffen sei niemand verletzt worden, der Vorfall heizt allerdings die ohnehin gespannte Stimmung zwischen den Nachbarländern weiter an. Zwischen Seoul und Pjöngjang ist seit dem Ende des Koreakriegs 1953 noch immer kein Friedensabkommen geschlossen worden. Auch die Grenze zwischen beiden Staaten ist von Nordkorea bislang nicht anerkannt worden. In den vergangenen Jahren war es an der sogenannten Nördlichen Grenzlinie wiederholt zu Gefechten zwischen den Truppen der beiden Länder gekommen. Zuletzt hatten sich nord- und südkoreanische Schiffe im November einen Schusswechsel im Gelben Meer geliefert.
Nordkorea / Südkorea / Militär
27.01.2010 · 09:10 Uhr
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