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Nord- und Südkorea einigen sich auf Familienzusammenführungen

Seoul (dts) - Nordkorea und Südkorea haben sich heute darauf geeinigt, Familien, die im Koreakrieg von 1950 bis 1953 getrennt wurden, wieder zusammenzuführen. Berichten der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge sollen für 100 Personen beider Staaten Zusammentreffen mit ihren Angehörigen, von denen sie seit mehr als 50 Jahren getrennt sind, arrangiert werden. Diese Wiedersehen sollen vom 26. September bis zum 1. Oktober im Gebiet des Berges Kumgang, auf nordkoreanischem Territorium stattfinden. Die Einigung war zustande gekommen, nachdem sich Vertreter des Roten Kreuzes beider Staaten drei Tage lang beraten hatten. Laut einer gemeinsamen Erklärung werden Nord- und Südkorea die Verhandlungen zur humanitären Thematik aufrecht erhalten. Allerdings soll es nicht in allen Bereichen zu einer Einigung gekommen sein, so zeigte sich der südkoreanische Vertreter Kim Young-chol offenbar enttäuscht, dass Nordkorea nicht plane, die auf eine Zahl von 1.000 geschätzten südkoreanischen Gefangenen frei zulassen. Bei diesen Gefangenen handele es sich größtenteils um Fischer, deren Boote unbeabsichtigt in nordkoreanische Gewässer getrieben worden waren. Die Familienzusammenführungen, die bereits 16 mal durchgeführt wurden, gelten als deutlicher Fortschritt im zwischenkoreanischen Verhältnis.
Korea / Einigung
28.08.2009 · 21:49 Uhr
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