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Noch 51 Deutsche in Libyen

Berlin (dpa) - Weitere Deutsche haben Libyen mit Hilfe der deutschen Botschaft verlassen. Am Montag hielten sich noch 51 Deutsche in dem nordafrikanischen Krisenland auf, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. 36 befinden sich in Tripolis, die übrigen 15 in anderen Landesteilen.

Der Krisenstab in Berlin und die Botschaft in Tripolis arbeiteten weiter daran, Deutschen die Ausreise auf dem Land-, See- oder Luftweg zu ermöglichen, hieß es. Die Bundeswehr halte nach wie vor Transportflugzeuge sowie einen Ausbildungsverband der Marine bereit, um sie bei Bedarf einzusetzen.

Bislang seien mehr als 100 Europäer mit der Bundeswehr ausgeflogen werden. Gleichzeitig hätten mehr als 100 Deutsche Libyen auf Fähren und in Flugzeugen verlassen, die von anderen Staaten eingesetzt wurden.

Am Samstag hatten zwei Transall-Flugzeuge der Bundeswehr 132 Menschen unterschiedlicher Nationalität aus Libyen auf die griechische Insel Kreta ausgeflogen. An Bord waren nach Angaben des Außenministeriums Dutzende Deutsche und andere EU-Bürger. Zwei britische Flugzeuge hatten 18 Deutsche ausgeflogen.

Unruhen / Libyen / Deutschland
28.02.2011 · 21:57 Uhr
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