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Nigerianische Kirchen im Visier von Islamisten

Abuja (dpa) - Bei mehreren Bombenanschlägen auf Kirchen in Nigeria sind am ersten Weihnachtstag mindestens 32 Menschen getötet worden. Einsatzkräfte bargen allein aus einer schwer beschädigten katholischen Kirche in der Nähe der nigerianischen Hauptstadt Abuja 25 Tote. Zu den Anschlägen bekannte sich die radikalislamische Sekte Boko Haram. Diese bezeichnete sich als «nigerianische Taliban» und lehnt westliche Lebensformen ab. Bereits im vergangenen Jahr gab es mehr als 80 Tote bei Angriffen auf christliche Weihnachtsfeiern in dem westafrikanischen Land.

Konflikte / Nigeria
25.12.2011 · 21:40 Uhr
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