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Niedersachsen: Kind stürzt in stillgelegten Bergwerksschacht

Salzhemmendorf (dts) - Im niedersächsischen Osterwald ist am Montag ein Dreijähriger bei einem Kita-Ausflug in einen 25 Meter tiefen Bergwerksschacht gestürzt. Der Junge landete schließlich im Grundwasser, sagte ein Sprecher der Gemeinde Salzhemmendorf. Dies hatte ihm vermutlich das Leben gerettet.

Seine Erzieherin zögerte keine Minute und sprang ihrem Schützling hinterher. Die 37-Jährige hielt den Jungen rund eineinhalb Stunden fest an sich, bis schließlich Höhen- und Tiefenretter der Feuerwehr zur Hilfe kamen. An einem Seilzug holten sie beide nahezu unverletzt aus dem 1,20 bis 4,50 Meter engen Schacht. Mit einer leichten Unterkühlung wurden die Überlebenden ins Krankenhaus gefahren. "Ohne die Hilfe der Erzieherin wäre der Junge vermutlich ertrunken", erklärte Chefarzt Dr. Philipp von Blanckenburg. Der Schacht gehörte zu einem stillgelegten Bergwerk und war mit Baumstämmen abgedeckt worden. Diese müssen unter dem Jungen vermutlich nachgegeben haben.
DEU / NDS / Unglücke
10.07.2012 · 09:22 Uhr
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