News
 

Neuer Kurs bei Weltbank und Währungsfonds

US-Amerikaner und Europäer geben einen Teil ihrer Macht bei den internationalen Finanzinstitutionen Weltbank und IWF ab.Großansicht
Huntsville (dpa) - US-Amerikaner und Europäer geben auf Druck anderer Staaten einen Teil ihrer Macht bei den internationalen Finanzinstitutionen Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) ab.

Die Posten der Chefs und der obersten Manager sollten nicht mehr nach dem Kriterium der Nationalität vergeben werden. Das erklären die Staats- und Regierungschefs der G20-Gruppe laut einem am Freitag bekanntgewordenen Entwurf der Gipfel-Abschlusserklärung.

Nach einer ungeschriebenen Regel steht bisher der Weltbank-Chefposten den US-Amerikanern zu, während der IWF seit Jahrzehnten die Domäne der Europäer ist. IWF-Generaldirektor ist derzeit der Franzose Dominique Strauss-Kahn. Der zweitägige G20-Gipfel der 20 wichtigsten Industrienationen und Schwellenländer wird am Samstag im kanadischen Toronto beginnen.

G8 / G20 / Gipfel
25.06.2010 · 22:57 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

News-Suche

 

Weitere Themen