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Neuer Castor-Transport startet Richtung Gorleben

Gorleben (dts) - Im französischen Valognes setzt sich am Mittwochnachmittag ein weiterer Castor-Transport Richtung Gorleben in Bewegung. Damit beginnt der Transport einen Tag früher als zunächst geplant. Die Castoren werden jedoch unverändert am Wochenende im niedersächsischen Gorleben erwartet.

Bereits im Vorfeld protestierten hunderte Atomkraftgegner in Frankreich. Ein Greenpeace-Mitarbeiter schätzte die Zahl der Protestler auf 150. "Für deutsche Verhältnisse mag das wenig erscheinen, aber in Frankreich ist das ein ermutigender Start einer stärker werdenden Anti-Atomkraftbewegung", sagte Greenpeace-Mitarbeiter Andree Böhling. In Deutschland sollen rund 20.000 Beamte den Transport der Castoren mit dem deutschem Atommüll aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague schützen. Die Anti-Atomkraft-Initiative "Castor Schottern" hat auch in diesem Jahr zum Protest gerufen. Sie wollen massenhaft Steine aus dem Gleisbett der Strecke entfernen. Dennoch rechnen die Behörden nicht damit, dass der Protest im Wendland zunehmen wird. Die überregionale Mobilisierung sei geringer, hieß es bei der Polizei-Einsatzleitung in Lüneburg. Der Castor-Transport im vergangenen Jahr war durch zahlreiche Unterbrechungen der Protestler mit 33,5 Millionen Euro zu einem der teuersten Einsätze geworden.
DEU / Energie / Umweltschutz / Gesellschaft
23.11.2011 · 07:43 Uhr
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