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Neue Marine-Fregatten taugen nicht zur Piratenjagd

Die Computeranimation zeigt die Fregatte F125. Computeranimation: ARGE 125 c/o Blohm+Voss naval Foto: Arge 125 C/o Blohm+voss NavalGroßansicht

Berlin (dpa) - Die neuen Fregatten der Deutschen Marine sind für die Jagd auf Piraten nur unzureichend ausgerüstet. Die schnellen Beiboote der Fregatten können wegen hoher Antennenaufbauten nur schlecht an entführten Schiffen anlegen.

Außerdem sind sie im hinteren Teil wegen starker Strahlenbelastung durch Funkgeräte nicht benutzbar, und ihr Mittelgang ist für voll ausgerüstete Soldaten zu schmal. Das Verteidigungsministerium bestätigte einen Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» über entsprechende Kritik der Marine-Spezialkräfte.

Man habe darauf bereits mit einigen Anpassungen reagiert, sagte ein Sprecher. Es gebe am Markt derzeit aber keine Beiboote, die alle Anforderungen erfüllten. Die Marine hat dem Bericht zufolge 16 Beiboote für insgesamt 13 Millionen Euro bestellt. Je vier davon sollen unter Deck der neuen Fregatten der Klasse 125 - Stückpreis 660 Millionen Euro - untergebracht werden.

Verteidigung / Bundeswehr / Marine
03.11.2013 · 11:22 Uhr
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