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Neue Explosion in Fukushima - jetzt in Reaktor 2

Tokio/Berlin (dpa) - Live-Ticker zur Lage nach dem verheerenden Erdbeben in Japan:

[00:39] +++ Betreiber: «Sehr schlimmes Szenario» +++

Die Betreiberfirma Tepco sprach von einem «sehr schlimmen Szenario». Nach der Explosion habe man damit begonnen, einen Teil der Arbeiter in Sicherheit zu bringen.

[00:31] +++ Nordwind könnte Strahlung nach Tokio treiben +++

Zum Zeitpunkt der Explosion herrschte nach Angaben von Meteorologen Nordwind. Dies würde bedeuten, dass radioaktive Teilchen nach Süden in Richtung Tokio gelangen könnten. Die japanische Hauptstadt liegt 260 Kilometer südwestlich von Fukushima Eins.

[00:27] +++ Ursache der Explosion noch unklar +++

Es ist unklar, ob Dampf oder flüssiges Wasser ausgetreten ist. Im Unterschied zu den ersten beiden Explosionen am Samstag und Montag soll diesmal nicht nur das äußere Reaktorgebäude, sondern auch der innere Druckbehälter beschädigt worden sein.

[00:24] +++ Neue Explosion in Fukushima +++

Im Atomkraftwerk Fukushima hat es erneut eine Explosion gegeben. Dabei wurde möglicherweise der innere Druckbehälter beschädigt. In der Umgebung wurde erhöhte Radioaktivität gemessen. Der Grenzwert wurde überschritten.

[23:53] +++ AKW Neckarwestheim I soll als erstes vom Netz +++

Die Bundesregierung will nach ihrem Kurswechsel in der Atompolitik das 35 Jahre alte Atomkraftwerk Neckarwestheim I als erstes vom Netz nehmen. Der formelle Beschluss dazu soll schon am Dienstag gefasst werden,

[23:07] +++ Röttgen wirbt für breiten Konsens in Energiepolitik +++

Bundesumweltminister Norbert Röttgen will in der Energiepolitik jetzt alle gesellschaftlich relevanten Gruppen wie Kirchen, Gewerkschaften und Unternehmen einladen, «dieses Thema aus der Kampfzone herauszubringen».

[22:35] +++ Japans Regierungschef leitet Einsatz zur Reaktorkrise +++

Premierpräsident Naoto Kan sagte, die Regierung bilde mit der AKW-Betreibergesellschaft Tepco einen gemeinsamen Krisenstab. Das Gremium werde unter seiner Leitung am Sitz von Tepco eingerichtet.

[21:54] +++ WHO lobt Japans Vorgehen +++

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die japanische Regierung für ihr Vorgehen zum Schutz der Bevölkerung in der Atomkrise gelobt. Dazu gehöre es, Menschen aus nahen Orten in sichere Unterkünfte zu bringen. Außerdem sei Jod an gefährdete Personen ausgeteilt worden.

[21:10] +++ USA vertrauen ihren Atomreaktoren +++

Die USA haben Vertrauen in die Sicherheit ihrer Atommeiler. «Alle unsere Werke sind so angelegt, dass sie bedeutenden Naturphänomen standhalten können», sagte der Chef der US-Atomkontrollbehörde, Gregory Jaczko.

[20:29] +++ Merkel: Keine Rückkehr zu rot-grünem Atomausstieg +++

Bundeskanzlerin Merkel (CDU) hat eine Rückkehr zu dem unter Rot-Grün vereinbarten Atomausstieg ausgeschlossen. Gleichzeitig betonte sie, bei der von ihr angekündigten Suche nach einem neuen Konzept werde es «absolut keine Tabus geben».

[19:59] +++ Mehr als 110 000 Demonstranten bei Mahnwachen +++

Bei Demonstrationen in ganz Deutschland haben nach Veranstalterangaben mehr als 110 000 Menschen den Ausstieg aus der Atomenergie gefordert. Insgesamt seien an rund 450 Orten Mahnwachen abgehalten worden, sagte Jochen Stay, Sprecher der Kampagne «ausgestrahlt».

[18:45] +++ IAEA: Aktuell keine Kernschmelze in Japans Reaktoren +++

«Wir haben keinerlei Angaben, dass dort momentan Brennstoff schmilzt», so ein Experte der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA Die Situation sei aber dynamisch und könne momentan nicht abschließend bewertet werden.

[18:27] +++ Demonstration gegen Atomkraft in Berlin +++

Vor dem Bundeskanzleramt in Berlin haben mehrere hundert Menschen gegen die weitere Nutzung der Kernenergie demonstriert. Unter den Demonstranten waren der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, die Grünen-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Renate Künast und Jürgen Trittin, sowie Linksfraktionschef Gregor Gysi, aber auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und der DGB-Vorsitzende Michael Sommer.

[18:17] +++ Bundespräsident bittet um Spenden für Japan +++

[18:00] +++ Söder will Akw Isar I abschalten +++

[17:39] +++ Neckarwestheim 1 muss vom Netz +++

Das seit rund 35 Jahren laufende Atomkraftwerk Neckarwestheim 1 (Baden-Württemberg) muss angesichts des Atom-Moratoriums der Regierung vom Netz genommen werden.

[17:39] +++ Japan bittet Internationale Atombehörde um Hilfe +++

[17:19] +++ Lufthansa prüft Maschinen aus Japan auf Strahlung +++

[16:52] +++ Erste Bilanz: Erdbeben zerstörte fast 73 000 Gebäude +++

[16:52] +++ US-Marine lässt Hilfseinsatz wieder anlaufen +++

Die US-Marine hat den Hilfseinsatz ihrer Schiffe wieder aufgenommen. Am Montagabend hatte sie die Aktion zunächst wegen einer leichten Verstrahlung von Hubschraubern und Besatzungsmitgliedern ausgesetzt. Seeleute waren einer erhöhten Strahlung ausgesetzt, die allerdings geringer als eine Monatsdosis natürlicher Strahlung war.

[16:42] +++ Merkel: Alte Atomkraftwerke müssen vom Netz +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Abschaltung alter Atomkraftwerke angekündigt, die nur infolge der Laufzeitverlängerung am Netz geblieben sind.

[16:16] +++ Brennstäbe im Reaktorblock 2 erneut ohne Wasser +++

[16:15] +++ Strahlenschutz-Chef: Kein Jodtabletten-Kauf notwendig +++

[16:00] +++ Regierung: In drei Fukushima-Reaktoren droht eine Kernschmelze +++

[15:34] +++ Experten: Ablauf in Fukushima kaum zu beeinflussen +++

Die drei Reaktoren des japanischen Atomkraftwerks Fukushima Eins, in denen auch nach Einschätzung der Regierung eine Kernschmelze droht, können nach Experten-Einschätzung fast nur noch sich selbst überlassen werden.

[14:53] +++ Ölpreise fallen nach Erdbebenkatastrophe in Japan +++

Die Ölpreise sind am Montag vor dem Hintergrund der schweren Erdbebenkatastrophe in Japan gefallen. Experten der Commerzbank erwarten einen vorübergehend deutlich niedrigeren Rohölverbrauch in Japan und kurzfristig weiteren Preisdruck an den Ölmärkten.

[14:36] +++ Russland hält an Atomenergie-Ausbau fest +++

[14:17] +++ Grüne wollen AKW-Aus per Gesetz +++

Die Grünen haben einen Gesetzentwurf zur Stilllegung der sieben ältesten Atomkraftwerke in Deutschland angekündigt. Zudem solle das AKW Krümmel stillgelegt werden, sagte Fraktionschef Jürgen Trittin am Montag in Berlin.

[14:15] +++ «Protest 2.0» - Atomgegner organisieren sich im Netz +++

Große Resonanz auf den Aufruf von Atomkraftgegnern im Internet: In hunderten Städten in ganz Deutschland wollten am Montagabend Unterstützer der Anti-Atomkraft-Bewegung auf die Straße gehen. Mahnwachen waren an mehr als 320 Orten geplant.

[14:10] +++ Schäuble rechnet weiter mit «Atomsteuer» von 2,3 Milliarden +++

[14:00] +++ Linke will Atomkraft-Verbot im Grundgesetz +++

[13:55] +++ Behörden: Kernschmelze droht in drei Reaktoren +++

Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Eins droht nach Angaben der Behörden eine Kernschmelze in drei Reaktoren. Das sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Montag in Tokio der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge. Im Reaktorblock 2 ist nach früheren Angaben möglicherweise bereits ein Teil des radioaktiven Kerns geschmolzen.

[13:53] +++ Özdemir: Alte Atomkraftwerke sofort vom Netz nehmen +++

[13:37] +++ Erdbeben trifft Werke des Kameraherstellers Canon +++

Beim Kamerahersteller Canon sind einige Werke auf der japanischen Hauptinsel Honshu so schwer beschädigt, dass die Produktion möglicherweise einen Monat oder länger ausgesetzt werden muss.

[13:35] +++ Gabriel wirft Bundesregierung Verzögerungstaktik vor +++

[13:25] +++ Partielle Kernschmelze am Reaktor 2 in Fukushima möglich +++

Eine teilweise Kernschmelze hat möglicherweise im Reaktor 2 des japanischen Kernkraftwerkes Fukushima stattgefunden. Dies teilte die Betreiberfirma Tepco laut der Nachrichtenagentur Kyodo am Montagabend (Ortszeit) mit. Ein erster Versuch, den Reaktor mit Meerwasser zu kühlen, war vor einigen Stunden fehlgeschlagen.

[13:25] +++ SPD will über Atomlaufzeiten abstimmen lassen +++

Die SPD will in dieser Woche im Bundestag die Koalition wegen ihrer Atompolitik in Bedrängnis bringen. Die Abgeordneten sollen in namentlicher Abstimmung dazu aufgefordert werden, die von Union und FDP durchgesetzte Laufzeitverlängerung für deutsche Atommeiler wieder rückgängig zu machen.

[13:22] +++ Atomlaufzeit wird überprüft +++

Als Folge der Atomkraft-Katastrophe in Japan will die Bundesregierung die verlängerten Laufzeit der deutschen Kernkraftwerke überprüfen. Dies läuft auf eine Aussetzung des schwarz-gelben Beschlüsse zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke hinaus. Sie waren gegen den erbitterten Wiederstand der Opposition erst im Herbst 2010 beschlossen worden.

[13:10] +++ McAllister für Aussetzung der Laufzeitverlängerung +++

Nach den schweren Atomunfällen in Japan ist Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) für eine Aussetzung der Laufzeitverlängerung für die deutschen Atommeiler. «Die Ereignisse in Japan haben gezeigt, dass der Begriff des Restrisikos erneut bewertet werden muss», sagte McAllister am Montag in Berlin.

[13:04] +++ Merkel will Atomlaufzeitverlängerung aussetzen +++

Bundeskanzlerin Merkel will am Montagnachmittag bekanntgeben, dass die Verlängerung der Laufzeiten für die Atomkraftwerke ausgesetzt wird. Merkel habe diese Entscheidung im kleinen Kreis vorbereitet und mit dem CDU-Präsidium abgestimmt, berichtet «Focus Online» unter Berufung auf Regierungskreise. In dieser Zeit solle die Sicherheitslage in den deutschen Atommeilern mit Blick auf die Erkenntnisse aus Japan überprüft werden. Nach dpa-Informationen sind die Details der Aussetzung noch offen. Merkel und Vizekanzler Guido Westerwelle wollten die Einzelheiten in einem Gespräch am Nachmittag klären.

[12:57] +++ Schweizer Regierung setzt Atompläne aus +++

Die Schweizer Regierung setzt vor dem Hintergrund der Atomunfälle in Japan die Pläne zur Bewilligung neuer Atomkraftwerke vorerst aus.

[12:56] +++ Atomkraftwerke in Niedersachsen werden nicht überprüft +++

Nach den Atomunfällen in Japan werden die niedersächsischen Reaktoren keiner Sonderprüfung unterzogen. «Es werden keine Mitarbeiter der Atomaufsicht in die Kraftwerke gehen», sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums am Montag in Hannover. Es gebe keinen Bedarf für zusätzliche Überprüfungen in den Kraftwerken, da die Anlagen sicherheitstechnisch immer einen sehr hohen Standard hätten.

[12:52] +++ Techniker füllen Meerwasser in Fukushima-Reaktor +++

Techniker im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Eins haben einen neuen Versuch zur Kühlung des Reaktorblocks 2 unternommen und bereits 30 Zentimeter Meerwasser eingeleitet.  Die Brennstäbe in Reaktor 2 lagen zuvor nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo komplett trocken. Die Stäbe können damit nicht mehr gekühlt werden und die Gefahr einer Kernschmelze ist erheblich gestiegen.

[12:46] +++ Japan bittet um Aussetzung der Hilfe +++

Japan hat die Europäische Union gebeten, bis auf weiteres keine Experten, keine Ausrüstung und keine Hilfsteams mehr ins Land zu schicken. Nach Angaben eines Sprechers der EU-Kommission vom Montag in Brüssel begründete die Regierung in Tokio dies mit der Schwierigkeit, die Helfer in das Katastrophengebiet zu bringen. Experten der EU-Behörden für Katastrophenhilfe stünden bereit, um mögliche Hilfe in die Wege zu leiten. Sie warteten nun zunächst ab.

[12:39] +++ Metro berichtet von Hamsterkäufen in Tokio +++

In den Großmärkten des Handelskonzerns Metro nahe Tokio gibt es inzwischen vermehrt Hamsterkäufe. «Die Leute bevorraten sich vor allem mit Wasser und Reis, aber auch mit Konserven», sagte ein Sprecher am Montag in Düsseldorf. Alles laufe aber relativ ruhig ab. «Bis jetzt haben wir noch keine Lieferengpässe.» Die neun SB-Großmärkte seien nur leicht beschädigt worden und hätten seit Samstag wieder geöffnet, sagte der Sprecher. Metro hat 1000 Mitarbeiter in Japan.

[12:13] +++ Merkel äußert sich um 16.00 Uhr zu Japan +++

[12:05] +++ Medien: Brennstäbe in Reaktor 2 teilweise aus dem Wasser +++

Die Brennstäbe in Reaktorblock 2 des Atomkraftwerks Fukushima Eins liegen nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo komplett trocken. Zuvor war am Montag versucht worden, den absinkenden Stand der Kühlflüssigkeit mit Meerwasser aufzufüllen.

[12:00] +++ Westerwelle hält Abschalten von einzelnen AKW für möglich +++

[11:59] +++ Atomkraftgegner wollen vor Kanzleramt ziehen +++

[11:58] +++ AA: Keine Erkenntnisse über deutsche Opfer in Japan +++

[11:51] +++ Abschaltung noch vor Wahl in Baden-Württemberg möglich +++

Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) hält eine Abschaltung von Atomkraftwerken in ihrem Bundesland bereits vor der Landtagswahl am 27. März für möglich.

[11:50] +++ Berliner kaufen Jodtabletten +++

[11:44] +++ Stromversorger Tepco beginnt mit Stromabschaltung +++

Der japanische Stromversorger und AKW-Betreiber Tepco hat mit regionalen Stromabschaltungen begonnen. Teile des Großraum Tokios sind in Dunkelheit gehüllt.

[11:40] +++ Westwind in Japan trägt Schadstoffe auf den Pazifik +++

[11:21] +++ BMW holt Mitarbeiter aus Japan nach Hause +++

[11:13] +++ Experten überprüfen Atomkraftwerke in Baden-Württemberg +++

[11:02] +++ EKD-Chef Schneider will Atomausstieg «so schnell wie möglich»

[11:00] +++ EU-Kommission lädt Atomexperten zu Krisentreffen +++

[10:58] +++ Strahlenschutz-Chef: Fukushima nicht Tschernobyl +++

Der Atomunfall im japanischen Fukushima ist nach Ansicht des Präsidenten des Bundesamts für Strahlenschutz, Wolfram König, nach allen vorliegenden Erkenntnissen nicht mit der Katastrophe von Tschernobyl vergleichbar.

[10:52] +++ Deutsche Atomtechniker wohlbehalten zurück +++

[10:48] +++ US-Militär bricht Hilfseinsatz wegen Radioaktivität ab +++

[10:42] +++ Siemens sieht seine Mitarbeiter in Japan in Sicherheit +++

[10:42] +++ Röttgen verlangt umfassende Debatte über Atomsicherheit +++

[10:37] +++ Japanische Firmen stoppen Produktion +++

[10:33] +++ Oettinger lädt zu Energiegipfel +++

[10:28] +++ Gabriel fordert mehr konkrete Schritte für Atomsicherheit +++

[10:28] +++ Regierung erwägt Aussetzung der Laufzeitverlängerung +++

Die Bundesregierung will die Betriebszeit jedes der 17 deutschen Atomkraftwerke unter Sicherheitsaspekten überprüfen und hält auch ein Aussetzen ihrer Laufzeitverlängerung für möglich. Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) schloss ein Moratorium nicht aus.

[10:18] +++ Türkei hält trotz Japan-Katastrophe an Atom-Plänen fest +++

[10:08] +++ Arbeiten am Kühlsystem von zweiter Atomanlage +++

Im zweiten beschädigten Atomkraftwerk in Fukushima Zwei (Daini) arbeiten Experten weiter an der Wiederherstellung der Kühlung von zwei Reaktoren. Die Radioaktivitätswerte rund um die Anlage sollen normal sein.

[09:56] +++ Offizielle Zahl der Opfer in Japan steigt auf 5000 +++

[09:41] +++ Ministerin: Frankreichs Atomkraftwerke sind sicher +++

[09:41] +++ Japanische Fußball-Liga: Keine Spiele mehr im März +++

In der japanischen Fußball-Liga wird es im März keine Spiele mehr geben. Die J-League sagte am Montag wegen der Erdbebenkatastrophe und deren Folgen alle geplanten restlichen Partien für diesen Monat ab.

[09:29] +++ Betreiberfirma: Meerwasser kühlt Reaktoren +++

[09:09] +++ Kühlwasser in Reaktor 2 bald unter Höhe der Brennstäbe +++

Das Kühlwasser im Reaktor 2 des Kernkraftwerks Fukushima Eins sinkt weiter. Es werde bald die unter die Höhe der Brennstäbe absinken, sagte der japanische Regierungssprecher Yukio Edano. Das Kühlsystem im Reaktor ist ausgefallen und die Gefahr einer Überhitzung steigt.

[08:56] +++ Zweite Explosion zerstörte Reaktorgebäude +++

Die zweite Explosion im Atomkraftwerk Fukushima Eins hat das Gebäudes des 3. Reaktors zerstört. Der innerste Sicherheitsbehälter sei aber durch die Wasserstoffexplosion nicht beschädigt worden.

[08:42] +++ Radioaktivität in Fukushima nach Explosion nicht erhöht +++

[08:37] +++ Wasserstand in Reaktor in Fukushima fällt +++

[08:20] +++ Experte: AKW-Unfall wäre politisch vermeidbar gewesen +++

Der Unfall in den vom Erdbeben und Tsunami schwer beschädigten Atomkraftwerken in Japan hätte nach Ansicht eines Risikoforschers politisch verhindert werden können. «Die Kernkraftwerke in Japan sind ausgelegt worden auf ein Erdbeben der Stärke 8, aber nicht der Stärke 9», sagte der Risikoforscher Ortwin Renn im ARD-Morgenmagazin.

[08:13] +++ Explosion bei Wärmekraftwerk in Fukushima +++

[08:11] +++ Kühlung bei weiterem Reaktor in Fukushima fällt aus +++

[08:02] +++ Neue Erdstöße führen zu Verkehrschaos in Tokio +++

[07:58] +++ China will Japan weiter helfen +++

[07:57] +++ Gebäudeschäden in Japan könnten Versichererer 35 Mrd Dollar kosten +++

[07:37] +++ Erdbeben lässt Japans Börsen einbrechen +++

[07:27] +++ Indien will nach Vorfällen in Japan eigene AKW überprüfen +++

[07:22] +++ China billigt massiven Ausbau der Atomenergie +++

[07:06] +++ Toyota stoppt Produktion bis mindestens Mittwoch +++

[06:51] +++ Japanische Zentralbank weitet Unterstützung für Märkte aus +++

Die japanische Zentralbank hat ihre Unterstützung zur Beruhigung der Finanzmärkte am Montag noch einmal ausgeweitet. Die Bank of Japan (BoJ) werde nunmehr die Rekordsumme von 18 Billionen Yen (rund 157 Milliarden Euro) in den Geldmarkt pumpen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

[06:30] +++ Angst vor Versorgungsengpass auch in Tokio +++

[06:12] +++ «NYT»: US-Militär in radioaktiver Wolke +++

Der US-Flugzeugträger USS Ronald Reagan ist nach einem Zeitungsbericht durch eine radioaktive Wolke gefahren, die von den japanischen Atomreaktoren ausgehen soll. Mehrere Crewmitglieder hätten binnen einer Stunde eine Monatsdosis Strahlung abbekommen, berichtete die US-Zeitung «New York Times» unter Berufung auf Regierungskreise

[05:49] +++ Regierungssprecher: Risiko einer weiteren Explosion gering +++

[04:29] +++ Drei Verletzte bei Explosion in Reaktor - sieben vermisst +++

[04:22] +++ Wetterbehörde entwarnt: Kein Tsunami nach Beben +++

[04:12] +++ Gouverneur ordnet Strahlenmessung in Tokio an +++

[03:55] +++ Regierung bestätigt Explosion in Fukushima +++

[03:48] +++ Betreiber: Reaktorhülle in AKW Fukushima nicht beschädigt +++

[03:23] +++ Bericht: Explosion im Fukushima-Atomkraftwerk +++

Im Kernkraftwerk Fukushima hat es möglicherweise eine weitere Explosion gegeben. Laut dem Fernsehsender NHK waren Explosionsgeräusche in der Nähe des Reaktors 3 zu hören.

[03:17] +++ Neue Tsunamiwarnung nach Nachbeben in Japan +++

[03:05] +++ Kyodo: Etwa 1000 Leichen an Küste gefunden +++

[02:32] +++ Japanischer Aktienindex bricht ein +++

[02:13] +++ Starkes Nachbeben erschüttert Tokio +++

Ein Nachbeben der Stärke 6,2 hat am Montag um kurz nach 10.00 Uhr Ortszeit die japanische Hauptstadt Tokio erschüttert. Das berichtete der Sender NHK.

[01:51] +++ Japanische Zentralbank pumpt Billionen in Geldmarkt +++

[01:07] +++ Reaktorexperte: Deutsche AKW-Laufzeitverlängerung kippen +++

Der Kernkraftexperte Lothar Hahn fordert, die Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomreaktoren rückgängig zu machen. «Es war ein Fehler, den Atomkonsens aufzukündigen», sagte Hahn, der bis 2010 Geschäftsführer der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) war. Hahn zufolge wurden nach dem Atomkonsens des Jahres 2000 gerade bei älteren Reaktoren Nachrüstungen wegen der kurzen Restlaufzeiten unterlassen. «Das schien vertretbar. Jetzt, bei acht oder 14 Jahren längerer Laufzeit, ist es das nicht mehr», sagte der Physiker.

[00:57] +++ Versorger Tepco verschiebt Stromabschaltung +++

Der japanische Stromversorger Tepco verschiebt die geplante Drosselung seiner Energieversorgung. Nun soll die Stromversorgung erst einige Stunden später am Montagvormittag oder -mittag heruntergefahren werden. Die Verschiebung wurde möglich, weil sich ein geringerer Verbrauch abzeichnet.

[00:28] +++ Botschaften legen ihren Staatsbürgern Ausreise aus Japan nahe +++

Die Botschaften mehrerer europäischer Staaten in Japan haben ihren Bürgern wegen drohender Nachbeben und eines möglichen GAU im beschädigten Kernkraftwerk Fukushima die Ausreise nahegelegt.

Erdbeben / Atom / Japan
15.03.2011 · 00:43 Uhr
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