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Netanjahu vermutet Iran hinter Anschlag auf israelischen Reisebus in Bulgarien

Jerusalem (dts) - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Iran für den Anschlag auf einen Reisebus mit israelischen Touristen in Bulgarien verantwortlich gemacht. "Alle Spuren weisen auf den Iran hin", sagte Netanjahu in einer ersten Reaktion. Schon in den vergangenen Monaten habe es versuchte Anschläge auf Israelis in Thailand, Indien, Georgien, Kenia und Zypern gegeben.

"18 Jahre nach dem Bombenanschlag auf das Gebäude der israelischen Gemeinde in Argentinien geht der iranische Terror gegen unschuldige Menschen weiter", so Netanjahu. Am Mittwoch sind bei der Explosion eines Reisebusses in der bulgarischen Schwarzmeer-Stadt Burgas mindestens drei Menschen getötet worden, mehr als 20 weitere seien verletzt. Wie der Sprecher des israelische Außenministeriums, Paul Hirschson, mitteilte, waren die rund 150 israelischen Touristen mit einem Charterflug in Bulgarien angekommen und anschließend in mehrere Busse eingestiegen. In einem habe es dann rund 40 Minuten später eine Explosion gegeben. Über den genauen Tathergang herrscht jedoch noch Unklarheit. Augenzeugen berichten, dass ein Mann den Bus bestiegen haben soll und es daraufhin zur Detonation kam. Burgas Bürgermeister Dimitar Nikolov hingegen spricht von einem Sprengsatz im Kofferraum des Busses.
Israel / Unglücke / Gewalt / Terrorismus
18.07.2012 · 20:12 Uhr
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