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Netanjahu: Israel muss sich "auf das Schlimmste vorbereiten"

Jerusalem (dts) - Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Mittwoch erklärt, er müsse sich bezüglich der unsicheren Lage im Nachbarland Ägypten "auf das Schlimmste vorbereiten". Dies berichtet die israelische Zeitung "Haaretz". Netanjahu hoffe zwar, dass Ägyptens Bemühungen um eine demokratische Ordnung Erfolg hätten, er könne "jedoch nicht einfach auf das Beste hoffen", sondern müsse auch auf "das Schlimmste vorbereitet" sein.

"Niemand weiß, was die Zukunft in Ägypten bringen wird", sagte Netanjahu vor führenden US-amerikanischen Juden in Jerusalem. Der Premierminister wiederholte seine Hoffnungen, dass Ägypten an dem 1979 geschlossenen Friedensvertrag mit Israel festhalten werde. Dies hatte die neue Militärregierung in einer Erklärung am Samstag mitgeteilt. Ägypten war das erste arabische Land, das einen Friedensvertrag mit Israel unterzeichnet hatte. Ihm folgte Jordanien im Jahr 1994.
Israel / Ägypten / Proteste
16.02.2011 · 23:57 Uhr
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