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Nestlé schließt wegen Erpressung Werk in Simbabwe

Harare (dts) - Der Lebensmittelhersteller Nestlé hat heute die Produktion seiner Milchpulverfabrik in Simbabwes Hauptstadt Harare gestoppt. Anlass für die Entscheidung seien Erpressungen durch Anhänger des Präsidenten Robert Mugabe, berichtet die "Neue Zürcher Zeitung". Das Unternehmen hatte im Oktober auf Druck ausländischer Menschenrechtsorganisationen die Lieferverträge mit der Gushungo Holdings Dairy Farm, welche der Präsidentengattin Grace Mugabe gehört, gekündigt. Anhänger von Mugabes Zanu-PF-Partei hätten daraufhin Angestellte und Leiter der Milchpulverfabrik bedroht und sie gezwungen, von ihnen gelieferte Milch anzunehmen.
Simbabwe / Unternehmen / Kriminalität
23.12.2009 · 14:31 Uhr
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