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Nato fordert Libyer auf: Distanz zum Militär halten

Brüssel (dpa) - Die Nato hat die Bürger Libyens aufgefordert, sich im eigenen Interesse so weit wie möglich von den Streitkräften der Regierungstruppen fernzuhalten.

Der Kommandeur des internationalen Militäreinsatzes in Libyen, der kanadische General Charles Bouchard, erklärte am Mittwochabend nach Angaben der Nato in Brüssel, die Angriffe gegen Truppen des Machthabers Muammar al-Gaddafi würden auch in den nächsten Tagen fortgesetzt.

«Zivilisten können der Nato helfen, indem sie sich von den Truppen Gaddafis und der militärischen Ausrüstung so weit wie möglich fernhalten», heißt es in der Erklärung. «Indem sie dies tun, ermöglichen sie es der Nato, Truppen und Ausrüstung mit größerem Erfolg und geringerem Risiko für Zivilisten zu treffen.»

Die Nato bemühe sich, beim Angriff auf militärische Ziele die Gefahr für Zivilisten so gering wie möglich zu halten, «aber wir können das Risiko nicht auf Null reduzieren». In den nächsten Tagen werde der Druck auf Gaddafis Truppen aufrechterhalten. Die Nato hat in den vergangenen Tagen immer wieder erklärt, Gaddafi verstecke Soldaten und Waffen absichtlich in unmittelbarer Nähe der Zivilbevölkerung.

«Unser Einsatz war bisher erfolgreich», erklärte General Bouchard. «Wir sehen das Ergebnis in verringerter Aktivität in den von der Regierung kontrollierten Gebieten.»

Nato / Konflikte / Libyen
20.04.2011 · 23:12 Uhr
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