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Nato-Chef bedauert Tod von Rebellen in Libyen

Brüssel (dpa) - Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat den Tod von etwa zehn libyschen Aufständischen durch einen Angriff von Kampfflugzeugen des Bündnisses bedauert. Das sei ein sehr unglückseliger Zwischenfall, heißt es in einer Erklärung Rasmussens. Er widersprach damit de facto dem Vize-Kommandeur der internationalen Militäroperation, dem britischen Admiral Russell Harding. Der hatte kurz zuvor erklärt, sich nicht zu entschuldigen. Die Nato-Jets hatten einen Panzerkonvoi der Rebellen angegriffen. Harding hatte gesagt, bisher hätten die Aufständischen noch keine Panzer gehabt.

NATO / Konflikte / Libyen
08.04.2011 · 14:47 Uhr
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