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NATO: Berichte über verschwundene libysche Raketen ernst

Libysche Scud-RaketeGroßansicht

Brussels (dpa) - Die Nato prüft Berichte über möglicherweise verschwundene Raketen in Libyen. «Die Länder, die in der Lage sind, so etwas zu überwachen, nehmen das sehr ernst», sagte ein hochrangiger Nato-Militär am Montag in Brüssel.

In den vergangenen Wochen hatten Berichte über geplünderte Armeebestände wiederholt für Aufsehen gesorgt. Bis zu 10 000 Boden-Luft-Raketen könnten gestohlen worden sein.

Nach einem Bericht von «Spiegel Online» befürchtet die Allianz Anschläge mit Raketen, die aus den libyschen Militär-Depots verschwunden sind. Bei einer vertraulichen Unterrichtung für deutsche Bundestagsabgeordnete am vergangenen Montag in Brüssel habe Admiral Giampaolo di Paola, Vorsitzender des Militärausschusses des Bündnisses, eindringlich vor möglichen Terror-Anschlägen auf die zivile Luftfahrt mit den verschwundenen Raketen gewarnt.

Nato Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen lehnte einen Kommentar ab, sagte aber, das nicht genügend kontrollierte und überprüfte Waffendepots prinzipiell Anlass zu Sorge gäben. Laut UN-Resolution 2009 sollte der Übergangsrat in Libyen sicherstellen, dass Waffen sichergestellt, kontrolliert oder sachgemäß vernichtet werden, mahnte Rasmussen.

Nato / Konflikte / Libyen
03.10.2011 · 20:32 Uhr
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