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Nato-Bericht sieht KSK-Beteiligung als Grund für Regelverstöße von Oberst Klein

Berlin (dts) - Die Beteiligung des Kommandos Spezialkräfte (KSK) bei dem Bombardement von zwei Tanklastern bei Kundus spielte offenbar eine größere Rolle als bisher bekannt. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtet, komme die Nato in ihrem geheimen Abschlussbericht zu dem Ergebnis, dass die vielen Verstöße des deutschen Obersts Georg Klein gegen Nato-Vorschriften nur möglich wurden, weil dieser ausschließlich vom Gefechtsstand der Task Force 47 aus agierte. Klein, so das Urteil des Abschlussberichts der Nato, "isolierte sich vom System der gegenseitigen Kontrolle und gemeinsamen Verantwortung". Die Bundeswehr hat die Rolle der Task Force und damit des KSK bisher stets heruntergespielt. Die Nato hingegen konstatiere in ihrem Bericht, "dass der Einsatz hauptsächlich vom Personal der Task Force 47 initiiert und ermöglicht wurde". Die deutsche Spezialeinheit Task Force 47 agiert strikt abgeschirmt auf dem Gelände des deutschen Feldlagers in Kundus. Die Einheit besteht zur Hälfte aus KSK-Elitesoldaten und zur anderen aus Aufklärern der Bundeswehr.
DEU / Afghanistan / Militär
30.01.2010 · 10:41 Uhr
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