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Nato-Bericht kritisiert deutsche Zielsetzung bei Kundus-Angriff

Berlin (dts) - Der geheime Abschlussbericht der Nato kritisiert die Entscheidung des deutschen Bundeswehroberst, bei dem Abwurf der Bomben bei Kundus weniger auf die entführten Tanklaster, sondern vorrangig auf die Menschen in ihrer Nähe gezielt zu haben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel". "Es ist schwer zu ergründen, warum der Fokus des PRT-Kommandeurs auf die Taliban in dem Zielgebiet gerichtet war und nicht allein auf die gestohlenen Tanklaster, die doch wohl die größte Bedrohung waren für die Sicherheit der PRT-Kräfte", heiße es in der Analyse der Untersuchungen der Nato. Als "mögliche Erklärung" für die Fokussierung gebe der Bericht an, "dass die Mission hauptsächlich von der TF-47 initiiert und ermöglicht wurde". Die deutsche "Task Force 47" besteht aus Elitekräften des Kommandos Spezialkräfte (KSK) und anderen Aufklärern der Bundeswehr.
DEU / Bundeswehraffäre
12.12.2009 · 10:29 Uhr
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