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Nahost-Verhandlungen: Merkel dringt auf Ergebnisse

Merkel empfängt MubarakGroßansicht

Berlin (dpa) - Deutschland und Ägypten sehen in den neuen Friedensverhandlungen zwischen Israel und Palästinensern eine seltene Chance auf Fortschritte im Friedensprozess.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der ägyptische Staatspräsident Husni Mubarak forderten am Mittwoch beide Seiten auf, diese Chance jetzt mutig und kreativ zu nutzen, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Abend in Berlin mitteilte.

Merkel hatte Mubarak im Kanzleramt empfangen. Thema des zweistündigen Gesprächs war der Stand der israelisch- palästinensischen Friedensverhandlungen. Vor dem Hintergrund des am Sonntag auslaufenden israelischen Siedlungsmoratorium hätten beide großes Interesse an einer Fortführung der Verhandlungen bekundet, hieß es in der Mitteilung.

Am Rande des Millennium-Gipfels der UN in New York hatte Merkel am Dienstag mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gesprochen. Auch hier hatte die Kanzlerin für eine Friedenslösung geworben. Zu Merkels Einschätzung der Erfolgschancen der israelisch-palästinensischen Verhandlungen befragt, sagte Seibert: «Die Bundeskanzlerin ist weder optimistisch noch pessimistisch, sie ist realistisch.»

International / Deutschland / Ägypten
22.09.2010 · 22:25 Uhr
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