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Nahost-Gespräche wieder aufgenommen

Wollen in der Nahost-Frage vorankommen: US-Präsident  Barack Obama, flankiert von Israels Ministerpräsident Netanjahu (l) und Palästinenserpräsident Abbas.Großansicht

Washington (dpa) - Nach knapp zwei Jahren Stillstand hat eine neue Nahost-Friedensrunde begonnen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas kamen am Donnerstag in Washington zu einem ersten Gespräch zusammen.

US-Außenministerin Hillary Clinton eröffnete die direkte Verhandlungsrunde. Ziel ist es, innerhalb eines Jahres eine Lösung zu finden. Dabei wird eine Zwei-Staaten-Lösung angestrebt, bei der Israelis und Palästinenser friedlich nebeneinander leben.

Clinton sprach von einem wichtigen Schritt. Es sei für beide Seiten keine leichte Entscheidung gewesen, wieder an den Verhandlungstisch zu kommen. Sie verstehe, dass viele skeptisch sind, dass endlich eine Lösung gefunden werden kann. Erneut verurteilte sie alle Versuche, die Gespräche durch Terror zu torpedieren.

Skeptiker warnen vor enormen Probleme bei den Verhandlungen. Eine besondere Schwierigkeit: Die in Gaza herrschenden radikalislamischen Hamas sind nicht dabei. Sie lehnen die Verhandlungen ab.

Konflikte / Nahost / USA
02.09.2010 · 16:34 Uhr
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