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Nachbeben erschüttert Chile - Keine Opfer gemeldet

Trümmer in Santiago de ChileGroßansicht
Santiago de Chile (dpa) - Gut zwei Monate nach dem Jahrhundertbeben in Chile haben erneut kräftige Erdstöße das südamerikanische Land erschüttert.

Am Montag erschreckte ein Nachbeben der Stärke 6,3 die Menschen in der im Februar besonders betroffenen Region Bíobío etwa 600 Kilometer südlich von der Hauptstadt Santiago. Opfer oder Schäden wurden jedoch nicht gemeldet.

Das Epizentrum des Bebens, dessen Stärke zunächst mit 6,4 angegeben worden war, lag nach Angaben des Seismologischen Dienstes der Universität in Santiago vor der Pazifikküste von Bíobío und ereignete sich in einer Tiefe von mehr als 20 Kilometern.

Ende Februar hatte ein Beben der Stärke 8,8 den Süden Chiles erschüttert. Es war eines der stärksten je registrierten Erdbeben. Fast 350 Menschen kamen nach offiziellen Angaben seinerzeit ums Leben. Seither wurden Dutzende starke Nachbeben registriert.

Erdbeben / Chile
04.05.2010 · 13:58 Uhr
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