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Nachbeben behindern Arbeiten am Atomkraftwerk Fukushima

Tokio (dts) - In Japan werden die Arbeiten an dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima immer wieder durch Nachbeben behindert. Am Dienstag (Ortszeit) erschütterten erneut zwei starke Erdstöße die Region, die Arbeiter wurden danach jeweils vorübergehend in Sicherheit gebracht. Nach Angaben des Betreibers Tepco seien aber keine neuen Schäden an dem Atomkraftwerk entstanden.

Am Montag war nach einem starken Nachbeben vorübergehend die Stromversorgung für die Kühlung der Reaktoren ausgefallen. Zudem war am Dienstagmorgen (Ortszeit) ein kleines Feuer im Reaktor 4 ausgebrochen. Dieses konnte laut Tepco jedoch schnell gelöscht werden. Es ist unklar, ob der Brand durch ein Nachbeben ausgelöst wurde, das die Region kurz zuvor erschüttert hatte. Unterdessen hat die japanische Atombehörde hat die Schwere des AKW-Unfalls heraufgestuft. Die Ereignisse in Fukushima werden nun mit der Stufe 7 als "katastrophaler Unfall" bewertet. Es ist der höchste Wert auf der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES). Bisher war nur das Unglück von Tschernobyl in diese Kategorie eingestuft worden.
Japan / Unglücke / Energie
12.04.2011 · 12:31 Uhr
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