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Nach Zyklon in Südasien droht nun humanitäre Katastrophe

Kalkutta (dts) - Nach dem Abflauen des Zyklons "Aila" in Indien und Bangladesh bahnt sich nun eine humanitäre Katastrophe an. Laut Medienberichten seien mindestens 500.000 Menschen obdachlos geworden, mehr als 180.000 Häuser sollen zerstört worden sein. Die offiziellen Opferzahlen liegen inzwischen bei mehr als 250. Die Zahlen könnten jedoch weiter steigen da immer noch mindestens 800 Menschen vermisst werden. Die Zahl der als verletzt gemeldeten Personen beläuft sich auf über 6.000. In der Region wurden mittlerweile mehrere Flüchtlingslager eingerichtet, die jedoch bereits überfüllt seien. Besonders Trinkwasser, Lebensmittel und Medikamente werden in der Krisenregion inzwischen knapp. Experten befürchten nun den Ausbruch von Infektionskrankheiten wie Cholera. "Aila" war am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde über Teile von Bangladesch und Indien hinweg gezogen. Nach dem Abflauen des Sturms gingen über dem Krisengebiet heftige Regenfälle nieder, die Überschwemmungen und Erdrutsche auslösten.
Indien / Bangladesh
29.05.2009 · 23:16 Uhr
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