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Nach Zugunglück: Kritik der Bahngewerkschaft

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Brüssel (dpa) - Nach dem Zugunglück in der Nähe von Brüssel mit mindestens 18 Toten haben belgische Gewerkschaften die schlechten Arbeitsbedingungen der Bahnangestellten kritisiert.

Auf dem Sicherheitspersonal laste extremer Druck, teilte am Montag die Bahngewerkschaft Syndicat indépendant pour Cheminots (SIC) in Brüssel mit. Aus Kostengründen baue die staatliche Bahngesellschaft SNCB immer mehr Stellen ab. «Signalgeber, technisches Personal und Lokführer leiden unter Personalmangel», kritisierte die SIC.

Zudem würden die Arbeitszeiten immer länger. Manche Bahnbediensteten müssten sieben Tage am Stück täglich neun Stunden lang arbeiten. Die Gewerkschaft kündigte Protestaktionen in den nächsten Tagen an. Am Montagmorgen waren in der Nähe von Brüssel zwei Regionalzüge zusammengeprallt. Ausgelöst wurde das Unglück von einem Lokführer, der ein Haltesignal übersehen hatte.

Bahn / Unfälle / Belgien
15.02.2010 · 22:46 Uhr
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