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Nach Streikende normalisiert sich die Lage teilweise

Spanische Soldaten vor einem Flughafen-Tower.

Madrid (dpa) - Einen Tag nach dem Streikchaos im spanischen Flugverkehr hat sich die Lage nur teilweise normalisiert. Auf den Großflughäfen von Madrid und Barcelona wurden die Passagiere nach Informationen des staatlichen Rundfunks RNE zwar normal abgefertigt.

Aber bei den Flügen in den frühen Morgenstunden gab es beträchtliche Verspätungen. Einige Flugverbindungen wurden gestrichen. Dies galt vor allem für spanische Inlandsflüge.

Der spanische Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba hatte am Vorabend versichert, dass sich ein Chaos wie am Freitag und Samstag auf den Flughäfen nicht wiederholen werde. Die Lotsen hatten mit einem nicht angemeldeten Streik den Luftverkehr in ganz Spanien zum Erliegen gebracht. Mehr als 600 000 Passagiere saßen fest.

Erst am Samstagnachmittag starteten auf den Großflughäfen von Madrid, Barcelona, Palma de Mallorca und den Kanarischen Inseln wieder Maschinen. Nach Angaben des Ministers wird die Lage sich erst am Montag wieder vollständig normalisieren.

Die Regierung hatte aufgrund des Lotsenstreiks erstmals in der jüngeren Geschichte den Alarmzustand verhängt und die Regulierung des zivilen Flugverkehrs dem Kommando des Militärs unterstellt. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen gegen die Teilnehmer des wilden Lotsenstreiks ein.

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Flughafenbehörde AENA
Luftverkehr / Spanien
05.12.2010 · 10:08 Uhr
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