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Nach Loveparade: Keine Änderung für Karneval

Köln/Düsseldorf (dpa) - Die Sicherheitskonzepte der großen Karnevalszüge in Nordrhein-Westfalen müssen nach Einschätzung der Veranstalter nicht auf den Prüfstand. Die Veranstaltungen seien nicht mit der Loveparade in Duisburg vergleichbar, sagte Hans-Peter Suchand vom Comitee Düsseldorfer Carneval.

«Bei uns sind alle Straßen offen, wir haben keine Engpässe, kein Nadelöhr und keine Einlassstellen.» Deshalb bestehe auch kein Grund, Notfallpläne für eine mögliche Massenpanik zu erstellen.

Grundsätzlich werden die Sicherheitspläne für die Rosenmontagsumzüge in den nordrhein-westfälischen Karnevalshochburgen Düsseldorf und Köln jedes Jahr aktualisiert. Kritische Punkte wie Baustellen würden besprochen und die Züge notfalls umgeleitet, sagte Suchand. «Da wird jedes Jahr rechtzeitig von routinierten Arbeitsgruppen neu drauf geguckt», bestätigte auch Inge Schürmann, Sprecherin der Stadt Köln. «Wir sind eine Veranstaltungsstadt und vielleicht auch einfach insgesamt etwas erfahrener und routinierter mit Massenaufläufen als Duisburg.» 

Jedes Jahr feiern am Rosenmontag in den Innenstädten von Köln und Düsseldorf mehrere hunderttausend Menschen. «Die An- und Abfahrtswege für die Rettungskräfte, die Fluchträume wie beispielsweise der Bahnhofsvorplatz - all das ist x-mal erprobt», sagte Schürmann. Andere Großveranstaltungen, wie beispielsweise den Abschlussgottesdienst des Weltjugendtags 2005, zu dem mehr als eine Million Menschen nach Köln kamen, wurden aus der Innenstadt heraus verlegt. «Für solche Veranstaltungen braucht man riesige freie Flächen, ohne Strauch und ohne Baum, die haben wir in der Innenstadt nicht.»

Notfälle / Loveparade
26.07.2010 · 13:35 Uhr
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