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Nach Flugunglück: Fünf Leichen aus Hudson geborgen

New York (dts) - Nach der Kollision von einem Hubschrauber und einem Kleinflugzeug in New York haben Rettungstaucher bisher insgesamt fünf Leichen aus dem Hudson River geborgen. Bei dem schweren Unfall waren am Samstagvormittag ein Hubschrauber und ein kleines Privatflugzeug zusammengestoßen. An Bord des Hubschraubers befanden sich fünf italienische Touristen und der Pilot. An Bord des Flugzeuges waren drei Personen. Die Rettungskräfte gehen mittlerweile davon aus, dass alle neun Insassen der beiden Maschinen bei dem Unglück ums Leben gekommen sind. "Aus einer Rettungsmission ist eine Bergungsmission geworden", sagte New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg. Wie es zu dem schweren Unfall kommen konnte, ist weiterhin unklar. Die US-Behörden sind immer noch auf der Suche nach Film- und Fotomaterial, das zur Aufklärung des Unfallhergangs dienen könnte. Augenzeugenberichten zufolge habe das Flugzeug den Helikopter von hinten geschnitten und dabei die Rotorblätter beschädigt. Kurz darauf stürzten beide Maschinen in den Hudson River und versanken binnen weniger Sekunden. Bloomberg betonte, dass es keine offizielle Auskunft zum Unfallhergang gibt, bis die US-Flugsicherheitsbehörde "NTSB" die Ermittlungen beendet hat. Aussagen, dass es wegen zu lockerer Flugbestimmungen über dem Hudson River zu dem Unfall gekommen sei, lehnte der US-Politiker strikt ab. Der Unfall hätte sich nach Aussage von Bloomberg auch über einem Kornfeld ereignen können. Der Unfall ist seit dem verheerenden Flugzeugabsturz im November 2001 das schlimmste Flugunglück im Großraum New York. Bei dem Absturz einer Passagiermaschine der "American Airlines" sind damals 265 Menschen getötet worden.
USA / New York / Unfall
09.08.2009 · 21:07 Uhr
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