Nach Explosions-Unfall eines Elektroautos ist Hersteller BYD angeschlagen
Der BYD e6 sollte Chinas Vorzeigeprojekt im Elektroauto-Bereich werden. Doch bei einem Unfall mit einem Nissan explodierte der Wagen (ShortNews berichtete). Während die Nissan-Insassen überlebten, waren die drei BYD-Fahrgäste sofort tot. Da der Wagen explodierte, gab es keine Chance zu entkommen.
Dieser tragische Unfall könnte Chinas Elektroauto-Entwicklung regelrecht begraben. China ist vor allem an einer Eigenentwicklung interessiert, weil eine E-Auto-Offensive zu mehr Unabhängigkeit beitragen würde, vor allem bei Ölimporten.
500.000 E-Fahrzeuge sollten bis 2015 in China fahren, 400.000 Ladestationen plant man aufzubauen. Jochen Siebert, ein in China tätiger Automobilexperte hält es "für nicht unwahrscheinlich, dass BYD bald nicht mehr existiert". Für Daimler ist das schlecht, denn sie halten mit BYD ein Joint Venture.