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Nach Erdrutsch: Neue Risse an Gebäuden in Nachterstedt

Nachterstedt/Bernburg (dts) - Nach dem Erdrutsch am vergangenen Samstag im sachsen-anhaltischen Nachterstedt sind an den Gebäuden hinter der Unglücksstelle neue kleinere Risse aufgetreten. Das bestätigte soeben ein Sprecher des Krisenstabes auf einer Pressekonferenz in Nachterstedt. Die neuen Risse würden darauf hinweisen, dass das Erdreich weiterhin in Bewegung sei. Nach Angaben des SPD-Landrats Ulrich Gerstner würden die aus dem Unglücksgebiet evakuierten Personen in umliegenden Gemeinden in leerstehenden Wohnungen untergebracht. Im Hinblick auf Entschädigungen für die betroffenen Anwohner sollen nach Aussage eines Sprechers des Krisenstabes "unbürokratische Lösungen" gefunden werden. Gestern war die Suche nach den drei Vermissten, einer 48-jährigen Frau und zwei Männern im Alter von 50 und 51 Jahren, eingestellt worden. Die zur Suche nach den Vermissten eingesetzten Rettungskräfte sollen in den nächsten Tagen nach und nach abgezogen werden. Gerstner forderte zudem, nicht durch Gerüchte und Falschmeldungen "die Dramatik künstlich zu erhöhen". Unterdessen gehen die Spekulationen über die Unglücksursache weiter. Vermutungen, dass eine Wasserblase oder der Einbruch alter Bergbau-Stollen den Erdrutsch ausgelöst haben, wollte der Krisenstab nicht bestätigen.
DEU / SAH / Erdrutsch
21.07.2009 · 12:00 Uhr
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