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Nach der Fanparty ist vor der Fanparty

Fans in HamburgGroßansicht
Berlin (dpa) - Bis zum frühen Donnerstagmorgen hatten Millionen Menschen auf den Fanmeilen, in Gaststätten, Parks oder zuhause bei der Zitter-Entscheidung mit Özils Erlösungstor mitgefiebert - jetzt steht das nächste gefühlte Finale ins Haus.

Verteidiger Arne Friedrich schickte aus Südafrika Grüße in die tausende Kilometer entfernte Heimat. «Es ist Wahnsinn, was gerade in Deutschland abläuft», sagte der Verteidiger in Johannesburg zur Welle der Begeisterung in Deutschland.

Wie all seine Kollegen im Löw-Team, hat auch Friedrich in den vergangenen Tag im Hotel über das eigens freigeschaltete deutsche Fernsehen das Geschehen auf den Fanmeilen beobachtet. «Außerdem berichtet mir meine Freundin alles», sagte Friedrich der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag. «Schade nur, das man das als Spieler nicht wenigstens einmal hautnah selbst miterleben kann.»

Unterdessen bereiten sich die Fußballfeste auf den neuen Ansturm vor. Obwohl, wie etwa in Berlin, die Fanmeilen am Mittwochabend zum Teil aus allen Nähten platzten, soll es zunächst keine Erweiterung der Party-Zonen geben. Auf der Straße des 17. Juni in der Hauptstadt, wo 200 000 Menschen Platz haben, bleibe alles zunächst so, wie es ist, sagte eine Sprecherin.

Auch in Hamburg wird das Fest auf dem Heiligengeistfeld nicht noch größer. Aus Sicherheitsgründen sei eine Vergrößerung des 70 000 Menschen fassenden Areals unmöglich, sagten die Veranstalter. Auch anderorts, etwa in Hannover oder beim Public Viewing in Nordrhein- Westfalen, reicht bisher der Platz.

In Dortmund soll es allerdings etwas enger werden. Das für das Spiel gegen Ghana zusätzlich geöffnete «Überlaufbecken», die Messehalle zwei, stehe für das Sonntagspiel nicht zur Verfügung, bedauerte ein Sprecher. Dennoch können 12 000 Fans die Partie auf der Großleinwand verfolgen.

Kölsche Lieder und ein Startrompeter sollen den 30 000 Fans auf der grünen Wiese vor und auch denen in der Kölner Lanxess-Arena «einheizen». Sänger und Schauspieler Willi Herren geht mit seinem neuen WM-Song an den Start und Hit-Macher PAT will mit seinem auf Fußball umgemodelten Song «Das geht ab» gleich den Titel holen. Eine Botschaft, die das deutsche Nationalteam freuen wird.

Nur das Münchner Olympiastadion erwartet mehr Fans als bisher und stockt nun von 35 000 auf 60 000 Zuschauer auf. «England gegen Deutschland ist ein sehr besonderes Spiel, mit allen möglichen Traditionen und Tragödien», sagte ein Sprecher. Auch eine zweite Videowand ist geplant, so dass die Fans das Geschehen auf einer Wand- Fläche von insgesamt 250 Quadratmetern verfolgen könnten.

Fußball / WM / Fans
25.06.2010 · 06:49 Uhr
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