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Nach Aus für Wiedeking: Versöhnliche Töne

Hannover (dpa) - Nach dem Aus für Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat Niedersachsens Ministerpräsident, Christian Wulff (CDU), dazu aufgerufen, «nach vorne zu schauen». Wiedeking habe bei dem Versuch, Volkswagen zu übernehmen, «die richtige industrielle Logik erkannt», erklärte Wulff in Hannover.

Insofern könne er sich auch als Vater des künftigen integrierten Automobilkonzerns von Porsche und VW sehen. Am Ende habe er sich jedoch zusammen mit seinem Finanzchef Holger Härter, der den Sportwagenbauer ebenfalls verlässt, «verrannt». Porsche werde autonom mit Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen bleiben wie Audi in Ingolstadt. «Die Porsche-Standorte sind sicherer als zuvor», versicherte Wulff.

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh erklärte, es komme darauf an, ein industrielles und finanzielles Gesamtkonzept zu gestalten, das dem Wohl der Belegschaften von VW und Porsche diene. Nur dann habe ein gemeinsamer Automobilkonzern mit Porsche die Chance, ein Erfolgsprojekt zu werden, sagte Osterloh. Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück, der für den Verbleib von Wiedeking an der Spitze des Unternehmens gekämpft hatte, will am Mittag zu den Arbeitern am Stammsitz sprechen. Am Mittag will auch der VW-Aufsichtsrat zusammenkommen.

Auto / VW / Porsche
23.07.2009 · 09:45 Uhr
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