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Nach Absturz will Russland Tupolews einmotten

Nur noch ein Stück Wrack: An der Bruchlandung nahe der Stadt Petrosawodsk in der Nacht zum Dienstag trägt vermutlich der Pilot der Tu-134 die Schuld.

Moskau (dpa) - Nach der Flugzeugkatastrophe in Nordwestrussland mit 45 Toten lässt Kremlchef Dmitri Medwedew vom kommenden Jahr an die veralteten Maschinen vom Typ Tupolew Tu-134 einmotten.

Die Entscheidung sei nicht nur aufgrund des Absturzes getroffen worden, sagte Medwedew am Donnerstag nach Angaben der Agentur Interfax. An der Bruchlandung nahe der Stadt Petrosawodsk in der Nacht zum Dienstag trage vermutlich der Pilot der Tu-134 die Schuld.

Die Maschinen wurden noch zu Sowjetzeiten von 1966 bis 1984 hergestellt. Medwedew hatte wiederholt Mängel in der heimischen Flugzeugproduktion kritisiert und kürzlich seine Präsidentenmaschine vom Typ Tu-214 gegen ein in Frankreich gebautes Modell getauscht.

Luftverkehr / Unfälle / Russland
23.06.2011 · 18:14 Uhr
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