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Mysteriöser Mord an US-Lottomillionär

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Washington (dpa) - Mord an einem Lottomillionär: Ermittler fanden die Leiche von Abraham Shakespeare einbetoniert in einem Haus im Ort Plant City im US-Staat Florida. Der 43-Jährige war im November von seiner Familie als vermisst gemeldet worden.

Der Lastwagenfahrer hatte vor vier Jahren 31 Millionen Dollar (heute 22,3 Millionen Euro) im Lotto gewonnen. Die Fahnder sprachen von einem «kaltblütigen Mord», Motiv und Mittel bezeichneten sie als «düster».

Einzelheiten gaben die Behörden zunächst nicht bekannt. Das Haus, wo die Leiche gefunden wurde, gehört dem Lebenspartner einer Frau, die zu Shakespeare Geschäftsbeziehungen unterhielt, wie US-Medien meldeten. Die Frau sei für die Behörden «eine Person von Interesse». Dee Dee Moore soll einen Großteil seiner Vermögenswerte aufgekauft haben. Auch soll eine Million Dollar von seinem Gewinn auf ihr Konto geflossen sein.

Sein Glückslos war für den Lastwagenfahrer schnell zur Bürde geworden: Ein Trucker-Kollege hatte ihn beschuldigt, ihm den Glücksschein aus der Brieftasche gestohlen zu haben. Shakespeare konnte die Vorwürfe vor Gericht jedoch erfolgreich abschmettern.

Ein anonymer Hinweis führte die Behörden nun zu dem Betongrab, wo sie die Leiche 13 Zentimeter unter der Oberfläche fanden. Shakespeare konnte anhand seiner Fingerabdrücke identifiziert werden. Nach seinem Verschwinden hatte die Polizei zunächst gehofft, den Lottomillionär lebend zu finden, sagte der Sheriff von Polk County, Grady Judd. «Er wollte sich einfach vor denen verstecken, die Geld von ihm wollten.» Im Zuge der Ermittlungen «mehrten sich jedoch die Hinweise auf einen vorzeitigen Tod», sagte Judd, ohne Details zu nennen. Die Ergebnisse der Autopsie sollten am Montag vorliegen.

Kriminalität / USA
31.01.2010 · 10:36 Uhr
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