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Mutmaßlicher Täter von Solln missachtete Ausgangssperre

München (dts) - Einer der mutmaßlichen Täter im Fall des totgeprügelten Dominik Brunner hatte zum Tatzeitpunkt Ausgangssperre. Das berichtet das Magazin "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Sebastian L. sollte in dem betreuten Wohnheim für drogenabhängige Jugendliche in München einen Hausarrest verbüßen, weil er sich nicht an die Regeln der Wohngemeinschaft gehalten hatte. Dennoch war der 17-Jährige mit seinem Freund Christoph T. aus dem Haus geschlichen. Die Betreuer bemerkten sein Fehlen zu spät. Zusammen mit T. und dem 18-jährigen Markus Sch. hatte er am 12. September zunächst am Münchner S-Bahnhof Donnersbergerbrücke eine Gruppe Schüler belästigt. Da Brunner die Jugendlichen beschützen wollte, schlugen L. und Sch. wenig später an der Haltestelle Solln so heftig auf ihn ein, dass er an seinen Verletzungen starb.
DEU / BAY / Verbrechen
31.10.2009 · 10:30 Uhr
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