Mutmaßlicher deutscher Al-Kaida-Kämpfer: Haftbefehl erteilt
Nachdem er schon seit 2010 wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft im Terrornetzwerk Al Kaida gesucht wurde, wurde gegen den 24-jährigen Emrah H. aus Wuppertal ein Haftbefehl erlassen. Als Resultat wurde er am Dienstag dem Ermittlungsrichter in Karlsruhe vorgeführt.
Die Anklage besagt, dass er sich, mit dem Ziel, durch Gewalt einen Gottesstaat durchzusetzen, im Mai 2010 im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan dem Terrornetz Al Kaida angeschlossen hat.
Man geht davon aus, dass er eine Waffenausbildung durchlaufen hat und mit in einen Anschlag, in Nairobi Ende Mai, verwickelt war. Letzteres ist aber laut Bundesanwaltschaft kein Teil der Anklage.