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Mutmaßliche Kindesentführer müssen in Griechenland vor Haftrichter

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Athen/Larissa (dpa) - In Griechenland muss ein Ehepaar, bei dem die mutmaßlich entführte kleine Maria entdeckt wurde, heute vor dem Haftrichter in der Stadt Larissa aussagen. Nach Medienberichten müssen sie sich unter anderem wegen Kindesentführung verantworten.

Nach ihrer Aussage sollen die Fotos des Ehepaares, eines 39-jährigen Mannes und der 40-jährigen Frau, auf Anweisung der Staatsanwaltschaft von der Polizei veröffentlicht werden.

Der Fall des kleinen Mädchens, das auf den Namen Maria hört, hat international Aufsehen erregt. Die griechische Polizei entdeckte Maria am vergangenen Donnerstag bei einer Routinekontrolle in einer Roma-Siedlung im mittelgriechischen Farsala. Den Beamten war das hellhäutige, blonde Kind mit grünen Augen aufgefallen, weil es keinerlei Ähnlichkeit mit den übrigen angeblichen Familienmitgliedern hatte.

Eine Überprüfung der DNS ergab, dass das Erbgut des Paares und des Kindes nicht übereinstimmt. Die Anwältin des Paares sagte, das Kind sei von einer Ausländerin in Griechenland geboren worden und das Paar habe das Kind illegal adoptiert. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Kindesentführung und Kinderhandel.

Kriminalität / Justiz / Kinder / Griechenland
21.10.2013 · 07:48 Uhr
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