News
 

Muslimbrüder kritisieren Mubarak-Rede

Kairo (dpa) - Die oppositionellen Muslimbrüder haben die Rede des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak kritisiert. Mubarak kündigte am Dienstagabend lediglich an, dass er die noch verbliebenen Monate im Amt für eine «friedliche Machtübergabe» nutzen wolle.

Der Sprecher der Muslimbrüder, Mohammed Mursi, sagte: «Dies erfüllt keine der Forderungen des Volkes». Außerdem kämen diese Zugeständnisse zu spät. Friedensnobelpreisträger Mohammed El Baradei hatte sich enttäuscht gezeigt. «Wie immer hört er nicht auf sein Volk».

In einer ersten Reaktion hatte die Jugendbewegung 6. April zum Angebot des 82-Jährigen, im September nicht erneut zu kandidieren, erklärt: «Wir lehnen das ab, weil es unsere Forderungen nicht erfüllt», sagte ein Sprecher der Bewegung in Kairo. «Wir setzen die Proteste fort, bis unsere Forderungen erfüllt sind, besonders die Forderung nach dem Rücktritt Mubaraks und seines Regimes.»

In der Nacht zum Mittwoch demonstrierten in Kairo auch Anhänger von Mubarak. Nach Augenzeugenberichten gingen etwa 2000 von ihnen auf die Straße.

Unruhen / Regierung / Ägypten
02.02.2011 · 07:29 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

News-Suche

 

News-Archiv

 
Diese Woche
26.07.2017(Heute)
25.07.2017(Gestern)
24.07.2017(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen