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Museum muss von Nazis geraubte Plakatsammlung zurückgeben

Karlsruhe (dpa) - Das Deutsche Historische Museum in Berlin muss eine von den Nazis geraubte Plakatsammlung zurückgeben. Die Familie Sachs sei trotz einer zwischenzeitlich gezahlten Entschädigung weiterhin rechtmäßiger Eigentümer, entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Damit konnte sich der in den USA lebende Erbe Peter Sachs durchsetzen. Er hatte seit 2005 für die Rückgabe der rund 4200 Plakate gestritten. Sie waren seinen Vorfahren 1938 weggenommen worden und galten nach dem Krieg als verschollen. Später erfuhr die Familie, dass ein Teil der Plakate in der DDR gelagert wurde.

Prozesse / Kunst / Geschichte
16.03.2012 · 09:41 Uhr
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