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Münster: Von Ausbrechern fehlt noch immer jede Spur

Münster (dts) - Von den beiden Häftlingen, die gestern aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Münster entflohen sind, fehlt noch immer jede Spur. Die Fahndung der Polizei erfolgt weiterhin mit Hochdruck, hat bislang allerdings noch keine Ergebnisse liefern können. Auch ist noch immer unklar, wie es den Männer gelang, aus dem Oberlicht in 3,40 Meter Höhe zu entkommen. Bei dem Vorfall handelt es sich bereits um den zweiten Gefängnisausbruch in Nordrhein-Westfalen innerhalb von drei Monaten. In einem Treffen mit allen Gefängnisleitern des Bundeslandes will das zuständige Justizministerium heute klären, wie eine Verbesserung der Sicherheitslage in den nordrhein-westfälischen JVAs erreicht werden kann. Gestern Morgen waren ein 25-jähriger Albaner und ein 34-Jähriger mit serbischer und kosovarischer Staatsangehörigkeit aus der JVA Münster ausgebrochen. Ein Anwohner hatte beobachtet, wie sich zwei Personen vor der Einrichtung umzogen und die Polizei alarmiert. Der Ausbruch erinnert an die Flucht der beiden Gefängnisinsassen Michael H. und Peter Paul M., die Ende November aus der JVA Aachen entkommen waren. Die wegen Bandendiebstahls und Diebstahls zu vier beziehungsweise zwei Jahren Haft verurteilten Männer gelten jedoch als nicht gewalttätig.
DEU / NRW / Kriminalität / Justiz
20.01.2010 · 09:06 Uhr
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