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Müder Börsenhandel kurz vor Jahresende

Die Dax-Kurve spiegelt sich im Handelssaal der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main in einem Schriftzug. Foto: Arne Dedert/ArchivGroßansicht

Frankfurt/Main (dpa) - Das dramatische Börsenjahr 2011 geht in Deutschland mit extrem dünnen Umsätzen zu Ende. Der Dax legte bis Freitagmittag um 0,18 Prozent auf 5859 Punkte zu. Der Handel endet bereits um 1400 Uhr.

Analyst Stefan de Schutter von der Alpha Wertpapierhandelsbank sprach von einem «lustlosen und zufallsgetriebenen Handel», der sich auch in der ersten Woche des neuen Jahres fortsetzen dürfte. Am Montag nämlich bleiben die Börsen in den USA, Großbritannien, Japan und der Schweiz geschlossen.

Erneut waren die Bankenaktien unter den größten Verlierern. Die Titel der Deutschen Bank sanken um 0,90 Prozent und die der Commerzbank um 0,94 Prozent. Seit Jahresbeginn büßten die Anteilsscheine des deutschen Branchenprimus damit etwas mehr als ein Viertel an Wert ein, die der Commerzbank verloren sogar mehr als 70 Prozent.

Die Titel von Merck schnitten hingegen seit Jahresbeginn im Vergleich mit den anderen Dax-Mitgliedern am besten ab und legten um knapp 30 Prozent zu. Fresenius Medical Care verbuchten ein Plus von rund 20 Prozent und die Aktien der Muttergesellschaft Fresenius ein Plus von immerhin noch etwas mehr als 10 Prozent. Verluste zwischen 40 und 50 Prozent brachten den Anlegern die Aktien von ThyssenKrupp, Lufthansa, RWE und Metro ein. Der Dax ingesamt büßte aufs Jahr gesehen rund 15 Prozent ein.

Börsen / Effekten
30.12.2011 · 12:44 Uhr
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