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MS Deutschland fährt vorerst weiter unter deutscher Flagge

London (dts) - Das berühmte "Traumschiff" MS Deutschland wird für die Dauer der Olympischen Spiele in London nicht ausgeflaggt. Das bestätigte das Bundeswirtschaftsministerium der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe). "Das Schiff fährt weiter unter deutscher Flagge, die Reederei hat die Ausflaggung vorerst verschoben", sagte der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, der Wirtschafts-Staatssekretär Hans-Joachim Otto der Zeitung.

Das Deutsche Olympische Komitee empfängt auf der MS Deutschland während der Olympischen Spiele in Großbritannien seine Gäste. Aus Kostengründen wollte die Reederei Peter Deilmann aus Neustadt (Schleswig-Holstein) die schwarz-rot-goldene Flagge einholen. Die Sparpläne hatten jedoch für einen Sturm der Entrüstung bei Kreuzfahrt-Fans und der Besatzung des Schiffes gesorgt. Jetzt hat die Reederei dem öffentlichen Druck vorerst nachgegeben und die Ausflaggung des Luxus-Kreuzers zumindest für die Dauer der Olympischen Spiele verschoben. "Es wäre peinlich gewesen, wenn Bundespräsident Joachim Gauck auf der MS Deutschland unter maltesischer Flagge Gäste Deutschlands offiziell empfangen hätte", sagte Wirtschafts-Staatssekretär Otto der Zeitung. Er appellierte gleichzeitig an die Reederei, das Traumschiff auch künftig unter deutscher Flagge fahren zu lassen.
DEU / Schifffahrt
25.07.2012 · 00:00 Uhr
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