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Moskauer Pussy-Riot-Prozess: Vorwürfe gegen Richterin

Moskau (dpa) - Im umstrittenen Moskauer Prozess gegen drei Gegnerinnen von Kremlchef Wladimir Putin haben die Angeklagten der Richterin schwere Vorwürfe gemacht. Sie würde Anträge der drei inhaftierten Künstlerinnen ignorieren, sagte Maria Aljochina von der Skandalband Pussy Riot. Sie stellte erneut einen Befangenheitsantrag. Die jungen Frauen klagen über zu wenig Schlaf und Essen. Das Gebäude wurde unterdessen evakuiert. Es habe eine Bombendrohung gegeben, berichtet die Zeitung «Nowaja Gaseta». Nach einem Punkgebet gegen Putin in einer Kirche drohen den Frauen sieben Jahre Haft.

Justiz / Menschenrechte / Russland
02.08.2012 · 10:12 Uhr
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