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Mordversuch: Von Autobahnbrücke Stein geworfen

Nach einem Steinwurf von einer Autobahnbrücke ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes. (Symbolbild)Großansicht
Ascheberg (dpa) - Nach einem Steinwurf von einer Autobahnbrücke in der Nähe von Münster ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes. In der Nacht zum Dienstag wurde ein fast vier Kilo schwerer Stein auf einen Lastwagen geworfen, wie die Ermittler mitteilten.

Der Brocken prallte an der Front des Lasters gegen den Windabweiser und dann gegen das Schiebedach. Der Fernfahrer kam bei dem Vorfall auf der Autobahn 1 (Münster-Dortmund) nahe Ascheberg mit dem Schrecken davon.

In der Nähe wurde kurz darauf ein 23 Jahre alter Radfahrer festgenommen, der den Beamten durch Nervosität und widersprüchliche Äußerungen aufgefallen war. Bei der nächtlichen Fahndung war unter anderem auch ein Hubschrauber eingesetzt worden. Der junge Mann streite ab, etwas mit dem Steinwurf zu tun zu haben, sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer. Er kam im Laufe des Tages wieder auf freien Fuß.

Ein Haftbefehl wurde nicht beantragt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Kriminalität / Verkehr
09.06.2009 · 17:06 Uhr
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