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Mordprozess gegen zwei "Hells Angels"-Mitglieder kurz nach Auftakt vertagt

Kaiserslautern (dts) - Der Mordprozess gegen zwei Mitglieder der Rockergruppe "Hells Angels" ist heute kurz nach dem Auftakt vertagt worden. Grund war der Besetzungseinwand eines Verteidigers gegen das Gericht. Den zwei Angeklagten wird vorgeworfen, zusammen mit einem Komplizen einen Regional-Präsidenten der rivalisierenden Rockergruppe "Outlaws" Ende Juni getötet zu haben. Nach den Ermittlungen der Behörden wollten sich die Mitglieder der "Hells Angels" an den "Outlaws" rächen, weil einer der Angeklagten Tage zuvor von einem Mitglied der Konkurrenten verprügelt wurde. Das Opfer wählten die Rocker dann offenbar willkürlich aus. Der Prozess am Landgericht Kaiserslautern begann heute unter extremen Sicherheitsvorkehrungen. Hunderte Polizisten waren im Einsatz und riegelten das Gerichtsgebäude ab, Besucher wurden intensiv auf Waffen kontrolliert. Der Prozess soll nun Anfang Januar fortgesetzt werden, mit einem Urteil wird erst im Frühjahr gerechnet.
DEU / RLP / Verbrechen / Justiz
22.12.2009 · 14:00 Uhr
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