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Mordfall Lena - Hilferufe verhallten ungehört

Emden (dpa) - Der Mord an der elfjährigen Lena in Emden wirft weiter Fragen auf. Obwohl die pädophile Neigung des mutmaßlichen Mörders bekannt war, hat niemand das spätere Verbrechen verhindert. Der Chefarzt der Psychiatrie, wo der junge Mann vor der Tat behandelt wurde, wies eine Mitverantwortung zurück. Er sieht eine «Lücke im System». Gegen vier Polizeibeamte laufen interne Ermittlungen. Die Eltern des 18-Jährigen meldeten sich bereits 2010 bei Jugendamt und Polizei, ohne nachhaltigen Erfolg. Die Kinderhilfe prangert Defizite an, die Ermittler konzentrieren sich nun auf das Umfeld des mutmaßlichen Täters.

Kriminalität / Kinder
05.04.2012 · 22:05 Uhr
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