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Mord an Kercher: DNA-Spuren von Knox sorgen für Aufsehen

Amanda Knox am 04.10.2011 auf dem Flughafen in Seattle: Sie will Italien nicht mehr betreten. Foto: Dan LevineGroßansicht

Rom (dpa) - Im Prozess um den Mord an der britischen Studentin Meredith Kercher sorgen neue DNA-Spuren der Angeklagten Amanda Knox für Diskussionen.

Die Spuren wurden an einem Küchenmesser aus der Wohnung von Knox' mitangeklagtem Ex-Freund Raffaele Sollecito entdeckt, das die Anklage für die Mordwaffe hält. Die Verteidigung bestreitet dies jedoch und sieht die Tatsache, dass keine Spuren des Opfers entdeckt wurden, als einen Unschuldsbeweis. Die DNA-Spuren wurden nach Medienberichten vom Donnerstag bei einem neuen Gutachten entdeckt, das vom Berufungsgericht in Florenz angeordnet worden war.

Die Verteidigung argumentiert, Knox habe das Messer in Sollecitos Wohnung zum Kochen genutzt. Der Anwalt der Familie Kercher sagte hingegen: «Es ist bewiesen, dass das Messer von Knox benutzt wurde, und dieser Fakt erlaubt, gemeinsam mit den bereits vorhandenen, die Schuld der Angeklagten zu vermuten.»

Die 26 Jahre alte US-Amerikanerin Knox und ihr Ex-Freund Raffaele Sollecito (29) müssen sich seit Anfang Oktober für den Mord an Kercher im November 2007 vor Gericht verantworten. Es ist das vierte Mal, dass sich ein italienisches Gericht mit dem Fall beschäftigt. Der Prozess soll am kommenden Mittwoch fortgesetzt werden, dann will auch der Angeklagte Sollecito vor Gericht erscheinen.

Prozesse / Kriminalität / Italien / USA
31.10.2013 · 17:21 Uhr
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