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Mögliche Wrackfundstelle in 4000 Metern Tiefe

São Paulo (dpa) - Die von Brasiliens Luftwaffe im Atlantik gesichteten Flugzeugwrackteile treiben in einem Seegebiet mit großer Tiefe. «Durchschnittlich wird in diesem Bereich eine Tiefe von 4000 Metern gemessen.»

Dies sagte Moysés Tessler vom Ozeanologischen Institut der Universität São Paulo am Dienstag dem Internet-Portal globo.com. Die brasilianische Luftwaffe versucht derzeit, die Wrackteile, darunter ein Passagiersitz, zu bergen, um sicher zu stellen, dass sie zu der vermissten Air-France-Maschine gehören. Die Ortungsstelle liegt etwa 650 Kilometer nordöstlich der brasilianischen Insel Fernando de Noronha.

Die französische Regierung schickte sofort ein Spezialschiff auf den Weg in die Zone mit den Wrackteilen. Es ist mit Tauchgeräten ausgestattet, die bis zu einer Tiefe von 6000 Metern arbeiten können. Mit ihnen ließen sich 97 Prozent des Meeresbodens untersuchen, teilte Verkehrsminister Jean-Louis Borloo am Abend mit.

Bei den Geräten an Bord des knapp 110 Meter langen Spezialschiffs «Pourquoi Pas» handelt es sich um einen Tauchroboter vom Typ «Nautile» und ein bemanntes U-Boot vom Type «Victor 6000». Moderne U- Boote mit bis zu drei Mann Besatzung können eine maximale Tauchtiefe von 6500 Metern erreichen.

Nach Medienberichten halten sich zudem zwei Handelsschiffe in dem Gebiet auf. Sie sollen bei der Bergung der Wrackteile helfen.

Luftverkehr / Unfälle / Frankreich / Brasilien
03.06.2009 · 06:56 Uhr
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