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Mögliche Entlastungszeugin - Gericht vernimmt Zschäpes Nachbarin

München (dpa) - Im NSU-Prozess soll heute eine ehemalige Nachbarin des Zwickauer Terror-Trios per Videoübertragung vernommen werden. Die 91-Jährige, die aus gesundheitlichen Gründen nicht vor Gericht erscheinen kann, könnte Beate Zschäpe vom Vorwurf des versuchten Mordes entlasten. Dabei geht es um die Brandstiftung in der Zwickauer Wohnung des «Nationalsozialistischen Untergrund». Für den Nachmittag hat das Gericht die Vernehmung von Siegfried Mundlos vorgesehen, dem Vater des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Mundlos. Beate Zschäpe ist die einzige Überlebende des Trios, zu dem noch Uwe Böhnhardt gehörte.

Prozesse / Terrorismus / NSU
18.12.2013 · 03:07 Uhr
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