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Mittelsmann half Ströbele bei Kontaktaufnahme zu Snowden

Bei der Kontaktaufnahme zum Geheimdienst-Enthüller Edward Snowden hat dem grünen Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele ein Mittelsmann geholfen. Foto: Büro Hans-Christian Ströbele

Berlin (dpa) - Bei der Kontaktaufnahme zum Geheimdienst-Enthüller Edward Snowden hat dem grünen Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele ein Mittelsmann geholfen. «Es reicht nicht, eine Mailadresse oder Handynummer zu kennen», sagte Ströbele der «Bild am Sonntag».

«Es gab die Empfehlung eines Mittelsmannes, dass mein Mitarbeiter und ich okay sind. Nur so konnte sich Snowden sicher sein, dass er sich ohne Gefahr an uns wenden kann.» Einer von Ströbeles Mitarbeitern kommt nach Informationen der Zeitung aus der antifaschistischen Szene und hat enge Kontakte zu Internetaktivisten.

«Nur ich und meine beiden Mitarbeiter wussten Bescheid», berichtete Ströbele. Über die Aktion hätten sie bürointern unter dem Codenamen «Irene» gesprochen.

Dass er zwei Journalisten zu dem Treffen in Moskau mitnahm, begründete Ströbele mit seinen Sprachkenntnissen: «Weil mein Englisch zu schlecht ist, hätte ich sowieso einen Dolmetscher dabei haben müssten. Ich habe dann die Journalisten Goetz und Mascolo gefragt, weil sie sich in dem Thema sehr gut auskennen und ich sie lange kenne.»

Geheimdienste / Snowden / USA / Deutschland
03.11.2013 · 10:33 Uhr
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